Willkommen zum Kurs: 
"Das Leben vor und nach dem Tod"
mit Rabbiner Jaron Engelmayer




Über den Kurs:

Die Frage nach Lohn und Vergeltung und nach ultimativer Gerechtigkeit führt unweigerlich in die künftige Welt und zum Leben nach dem Tod.

Was passiert mit uns nach dem Tod? Wie und was kann man sich darunter vorstellen? Gibt es eine Verbindung zwischen dem Leben nach und dem Leben vor dem Tod? Und gibt es eine Verbindung zwischen dem Jenseits und dem Diesseits? Welche Präsenz hat und soll das künftige Leben in unserer Welt und dem diesseitigen Leben haben?


Über den Dozenten:

Jaron Engelmayer ist seit 1. September 2008 der Rabbiner der Synagogen-Gemeinde Köln. Aufgewachsen ist er in der Schweiz, lebte dann u. a. neun Jahre in Israel, wo er Studien an verschiedenen Hochschulen und Rabbinerseminaren (u. a. Jeschiwa Heser in Ma'ale Adumim) absolviert hat, wurde 2002 zum Rabbiner ordiniert (Semicha durch das aschkenasische Oberrabbinat in Israel) und amtierte vor seinem Amtsantritt in Köln drei Jahre als Rabbiner in Aachen.
Rabbiner Engelmayer ist Vorstandsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschlands.
Er spricht Hebräisch, Englisch, Deutsch, Jiddisch, Italienisch, Russisch und Französisch.



Willkommen zum Kurs: 
"Die Kaschrut Gesetze"
mit Rabbiner Dr. Israel Meir Levinger




Über den Kurs:
Das Ethos der juedische Weltanschauung lehrt: Es ist die Aufgabe des Menschen die Natur zu schuetzen. Der Mensch ist deshalb dahingehend zu erziehen, dass nicht alles Essbare in den Mund gelangen soll. Deshalb gehoeren Schutz der Tiere und die Erziehung des Menschen zu einem Wesen, der moralische und etische Werte pflegt zum Fundament der Tora. Die Bestimmung ueber Schechita und Kaschrut liegen in diesem Denken begruendet.

Über den Dozenten:

Rabbiner Dr. Levinger verfügt neben seiner rabbinischen Ordination ebenfalls über einen Doktortitel in Veterinär-Medizin der Universität Zürich und über einen Doktortitel der Chemie-Pharmakologie der Hebräischen Universität in Jerusalem. Diese beiden Spezialgebiete befähigen ihn insbesonders, die Zusammensetzung von industriellen Lebensmitteln zu analysieren.
Rabbiner Dr. Levinger gilt gleichzeitig als weltweite Kapazität auf dem Gebiet der Schechita (= der jüdisch rituellen Schlachtungsmethode) und der Identifizierung koscherer Tierarten. Zur Zeit bereitet er  eine Liste aller in der Welt bekannten und als koscher geltenden Fischsorten vor.


Willkommen zum Kurs: 
"Die Relevanz des Judeseins im 21. Jahrhundert"
mit Awi Blumenfeld



Über den Kurs:

Als Jude in einer säkularen Welt multipler Identitäten sich zu behaupten ist heutzutage kein Ding der Selbstverständlichkeit.. Die Torah und insbesondere die Geschichte der Urfamilien ist gemäß dem Diktum Maasseh Awot Siman LeBanim, (die Taten und Geschichte der Ahnen ist ein Wegweiser fuer die Kinder. –Ramba"n basieren auf Breshit Rabbah) auch in der heutigen ein Rollenmodell für die Erfolgreiche Selbstbehauptung als Jude. "Jude sein" im multimedialen Zeitalter der Netzwerke und des immerwaerenden Stroms an Informationen, ist einerseits  weder selsbtverstaendlich und andererseits eine tagtaegliche Herausforderung. In dem Shiur sollen anhand von Quellen und tagesaktuellen Geschehenissen moegliche Sichtweisen aus der Perspektive eines "Metahalachischen" (Prof Moshe Koppel) Ansatz betrachtet werden,  und uns, dem Vortragenden und Mitlernenden helfen die Positionsbestimmung als Jude zu finden. 

Über den Dozenten:

Awi Blumefeld,  ist  Wanderer zwischen den Welten Tel Avivs, Muenchen und Wiens. Aus München stammend, arbeitet  als Historiker u.a. fuer das Rabbiner Joseph Carlebach Institut an der Bar Ilan Universität. Er steht der historischen Kommission der Claims Conference in TA vor , engaierte sich  für die israel. Regierung im Ministerium für Diaspora- und Antisemitismusfragen und ist freier Dozent in Yad Vashem. Ausserberuflich beschäftigt er sich mit Jewish Education und Jewish Community Planning in Tel Aviv und der Diaspora (Europa & USA). Er lebt und liebt Muenchen, Tel Aviv und  Wien, die ohne seiner Frau Becky und deren Tochter LushLush und Sohn E.J. nur halb so schoen, aufregend und inspirierend sein wuerden.

Willkommen zum Kurs: 
"Die Wege der Tschuva laut Rav Kook und Rav Soloveichik"
mit Rabbiner Avichai Apel



Über den Kurs:

Eine Sünde ist kein Jüdischer Begriff!

Ein Neue Ansicht über der Rückerprozess

Das Licht der Tschuwa laut Rav Kook und Rav Soloveichik

Über den Dozenten:

Rabbiner Avichai Apel, 1975 in Jerusalem geboren, engagiert sich als Chanich und Madrich bei Bnei Akiva und lernt an den Jeschiwot in Kdumim Jerusalem und Efrat. Nach seinem Dienst in der israelischen Armee erhält er seine Smicha und geht als Schaliach (Gesandter) der Jewish Agency für drei Jahre nach Russland. In Moskau gründet er das Torah MiZion Kollel. In Deutschland leitet er das Lehawa-Programm der ZWST und wirkt nun als Gemeinderabbiner der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund. Er ist Vorstandsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland, Mitglied im Ständigen Komitee des Council of European Rabbis, Gründer und Vorstandsmitglied der Union Zionist Rabbis in Europe sowie Vorstandsmitglied des Chulia Fond. Er ist verheiratet und hat sechs Kinder.


Willkommen zum Kurs: 
"Iwritlernen im Sidur"
mit Rabbiner Jechiel Brukner



Über den Kurs:

Unsere Gebete sind im Sidur zusammengefasst und geordnet. Ihre Texte sind  beinahe allesamt auf Iwrith abgefasst. Mit Iwrithlernen im Sidur erreichen wir zwei Ziele in einem Gang: 1) Wir verstehen das Gebet in seiner urspruenglichen Sprache besser und 2) wir lernen Iwrith und erlangen damit die Sprache, welche in Israel und unter vielen unsrigen auf der ganzen Welt gesprochen wird. 

Über den Dozenten:
Der in Zürich geborene Rabbiner ist Absolvent des Lehrerseminars in der Jeschiwa Ez Chajim in Montreux mit Anerkennung des Israelischen Erziehungsministeriums und wurde durch das Oberrabbinat Israels nach seinem Studium am Ariel Institut in Jerusalem zum Rabbiner ordiniert. Heute ist er Leiter des Tora Mitzion Lernzentrums in München. .Er ist bekannt für seinen tiefgehenden, gleichzeitig aber entspannten Lehrstil.

Willkommen zum Kurs: 
"Sfat Emet - Wahre Rede: Sprituelle Lesungen der Thora"
mit Garbiel Strenger



Über den Kurs:

"Sefat Emet" ("Lippen der Wahrheit") ist das Hauptwerk von Rabbi Jehuda Leib Alter (1847-1905), der bis in die Jahrhundertwende hinein an der Spitze der chassidischen Dynastie von Gur (oder Ger) stand. Vom Midrasch und Sohar ausgehend  besprach dieser Rabbi waehrend 33 Jahren jeden Schabbat und Feiertag spirituelle Aspekte des Wochenabschnitts und fasste diese "wahre Rede" jeweils nach Schabbatausgang in schriftlicher Form zusammen. In diesem Kurs studieren wir eine Auswahl dieser hoechst originellen und spirituell erfuellenden Texte. 


Über den Dozenten:

Gabriel Strenger, 1965 in Basel geboren, ist Psychologe und Lehrer des Judentums. Er unterhaelt eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem und unterrichtet Psychotherapie am Magid Institut (Hebrew University). Gabriel Strenger ist Saenger und Buchautor, sowie Referent am Zuercher Lehrhaus und an mehreren weiteren Institutionen im deutschsprachigen Raum. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Psychoanalyse, Kabbala, Chassidismus, juedische Meditation und Spiritualitaet.



Willkommen zum Kurs: 
"Und was sagt Raschi dazu?"
mit Dr. Elijahu Tarantul





Über den Kurs:
Der Schluessel zum Verstaendnis der Thora ist die Kommentar von Raschi (Rabbiner Schlomo ben Yitzchak; 11. Jahrhundert Aschkenas, der wohl wichtigste Kommentator von Thora und Talmud) Unser Kurs richtet sich an alle die sich bisher noch nicht intensiv mit den Raschi-Kommentar beschaeftigt haben, aber daran interessiert regelmaessig ueber die Paraschat Haschawuo (Wocherbschnitt) zu lernen

Über den Dozenten:

Geboren am 19.01.1972 in Charkov (Ukraine ehem. Sowjetunion); verheiratet, drei Kinder.
Studierte Geschichte in Charkov,  und promovierte anschließend in Deutschland. Unterrichtet seit ca. 20 Jahren an diversen Schulen, Hochschulen und Universitäten jüdische Fächer sowie Literatur und Geschichte. Seit 2000 als Referent bei diversen Projekten der jüdischen Bildung für Jugendliche und Erwachsene im deutschen Sprachraum sehr aktiv; seit 2012 leitet inhaltlich und methodologisch ein Projekt von derSochnuth (Jewisch Agency) für jüdische Erziehung in Deutschland.

Publikationen im Bereich der europäischen Kulturgeschichte und der jüdischen Literatur sowie Internetartikel über jüdische Feiertage.