Willkommen zum Kurs: 
"„Die roten Linien des Judentums“ – die Definition des jüdischen Glaubens anhand der Glaubensgrundsätze"
mit Rabbiner Jaron Engelmayer


Über den Kurs:

Was ist das Fundament des Judentums? Wo sind seine Grenzen, und wie lassen sie sich definieren? Worin unterscheidet sich das Judentum von anderen Religionen? Und worin unterscheiden sich innere Strömungen im Judentum?

Gerade heutzutage, im Zeitalter der Globalisierung, der grenzenlosen Freiheit und dem Wegwischen von Grenzen wird gleichzeitig die Frage nach der eigenen Identität stärker, größer und kritischer! Was die Leitlinien des Judentums betrifft, gibt es hierfür einen klaren Wegweiser, welcher die Grenzen der jüdischen Glaubenswelt klar erkunden und ergründen lässt.

 

Rabbiner Jaron Engelmayer führt Sie gerne durch diesen Wegweiser, durch die Grundlagen des jüdischen Glaubens, mit klarer, schlüssiger und rational nachvollziehbarer Logik. In der Schweiz geboren und aufgewachsen verbrachte Engelmayer seine prägendste Lernzeit in jüdischen Studien an der Jeschiwat Hesder in Maale Adumim und wurde vom Oberrabbinat in Israel zum Rabbiner ordiniert. Seit gut acht Jahren ist er als Gemeinderabbiner in Deutschland tätig, seit über fünf Jahren in der Synagogen-Gemeinde Köln, und freut sich, Sie in seinem Kurs begrüßen zu dürfen.

Über den Dozenten:

Jaron Engelmayer ist seit 1. September 2008 der Rabbiner der Synagogen-Gemeinde Köln. Aufgewachsen ist er in der Schweiz, lebte dann u. a. neun Jahre in Israel, wo er Studien an verschiedenen Hochschulen und Rabbinerseminaren (u. a. Jeschiwa Heser in Ma'ale Adumim) absolviert hat, wurde 2002 zum Rabbiner ordiniert (Semicha durch das aschkenasische Oberrabbinat in Israel) und amtierte vor seinem Amtsantritt in Köln drei Jahre als Rabbiner in Aachen.
Rabbiner Engelmayer ist Vorstandsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschlands.
Er spricht Hebräisch, Englisch, Deutsch, Jiddisch, Italienisch, Russisch und Französisch.



Willkommen zum Kurs: 
"Zwischen  Scha'ul und David"
mit Rabbiner Jechiel Brukner


Über den Kurs:

Endlich ist die Monarchie erlangt und Scha'ul als erster  Koenig  Israels gekroent, da zeigt sich schon sehr schnell die Komplexitaet dieser Institution im Lande Gottes und unter Seiner Fuehrung. Die Pruefungen, denen Scha'ul nicht vollumfeanglich standhaelt  fuehren bald zur Salbung des Nachfolgers, David. Doch da treten wir in eine Periode von einer Kette  sich eskalierender Spannungssituationen zwischen dem zum Abtreten verurteilten und dem zum Aufstieg erkorten Koenig. Wir werden versuchen, das in der 10 reihigen Vortragsserie zu erleben und zu erleuchten.

Über den Dozenten:
Der in Zürich geborene Rabbiner ist Absolvent des Lehrerseminars in der Jeschiwa Ez Chajim in Montreux mit Anerkennung des Israelischen Erziehungsministeriums und wurde durch das Oberrabbinat Israels nach seinem Studium am Ariel Institut in Jerusalem zum Rabbiner ordiniert. Heute ist er Leiter des Tora Mitzion Lernzentrums in München. .Er ist bekannt für seinen tiefgehenden, gleichzeitig aber entspannten Lehrstil.

Willkommen zum Kurs: 
"Iwritlernen im Sidur"
mit Rabbiner Jechiel Brukner


Über den Kurs:

Unsere Gebete sind im Sidur zusammengefasst und geordnet. Ihre Texte sind  beinahe allesamt auf Iwrith abgefasst. Mit Iwrithlernen im Sidur erreichen wir zwei Ziele in einem Gang: 1) Wir verstehen das Gebet in seiner urspruenglichen Sprache besser und 2) wir lernen Iwrith und erlangen damit die Sprache, welche in Israel und unter vielen unsrigen auf der ganzen Welt gesprochen wird. 

Über den Dozenten:
Der in Zürich geborene Rabbiner ist Absolvent des Lehrerseminars in der Jeschiwa Ez Chajim in Montreux mit Anerkennung des Israelischen Erziehungsministeriums und wurde durch das Oberrabbinat Israels nach seinem Studium am Ariel Institut in Jerusalem zum Rabbiner ordiniert. Heute ist er Leiter des Tora Mitzion Lernzentrums in München. .Er ist bekannt für seinen tiefgehenden, gleichzeitig aber entspannten Lehrstil.

Willkommen zum Kurs: 
"Wie werden Israel und der Nahostkonflikt in Deutschland gesehen?"
mit Alexander Feuerherdt und Dan Fayutkin


      

Über den Kurs -Teil I (Nov - Dez):

Zwischen 2008 und 2012 gab es in Deutschland mehr als 80 Attacken auf Synagogen. Auf nicht wenigen deutschen Schulhöfen und in manchen Fußballstadien wird das Wort „Jude“ in beleidigender Absicht benutzt. In einigen Gegenden begibt man sich in körperliche Gefahr, wenn man jüdische Symbole wie den Magen David oder die Kippa offen trägt. Noch immer gibt es in Deutschland also unbestreitbar einen unmittelbaren und gefährlichen Judenhass.

Der Antisemitismus erschöpft sich jedoch nicht in solchen offensichtlichen und eindeutigen Beispielen. Vielmehr kommt er auch – und immer häufiger – im Gewand einer vermeintlich unschuldigen „Israelkritik“ daher, die den jüdischen Staat dämonisiert und delegitimiert. So sind Umfragen zufolge 38,4 Prozent der Deutschen der Ansicht: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ Gar 57,3 Prozent meinen: „Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser.“ Und die weitaus meisten westlichen Politiker betrachten nicht etwa das iranische Atomprogramm oder Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah als Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten, sondern die israelischen Siedlungen im Westjordanland.

Das wirft Fragen auf: Wie kommt es, dass Israel immer wieder verteufelt und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden häufig Verständnis entgegengebracht? Wie sieht die sogenannte „Israelkritik“ konkret aus, weshalb ist sie (nicht nur) in Deutschland so populär und was treibt sie an – in der Politik, in den Medien, in der Bevölkerung? Wieso wird der Antisemitismus der Neonazis geächtet, die „Israelkritik“ jedoch geachtet? Antworten auf diese und weitere Fragen sollen im Kurs gefunden werden.


Über den Kurs - Teil II (Jan-Feb):
Der Kurs beschäftigt sich mit dem Vergleich von zwei Narativen:
die Deligitimierung des Staates Israel und legitime Kritik des Staates Israel.
Unter den Themen des Kurses:
-die Geschichte der Deligitimierung des Staates Israel im 21. Jahrhundert
-die Deligitiemierungsstrategien (Türkei, Iran)
-der Antisemitismus und die Deligitimierung
-praktische Fähigkeiten für den Kampf gegen die Deligitimierung
- die Kritik des Staates Israel


Über den Dozenten:

Alex Feuerherdt, Jahrgang 1969, ist freier Publizist und lebt in Köln. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zu den Bereichen Antisemitismus und Nahost (unter anderem für die „Jüdische Allgemeine“, „Konkret“, den „Tagesspiegel“ und die „Jungle World“), und hält Vorträge über diese Themen.

Maj. (ret.) Dan Fayutkin (MA in der allgemeinen Geschichte, Bar Ilan Universität):
Der Delegierter von Jewish Agency in Deutschland und Jugendreferent 18+ von der ZWST, der Leiter der Projekte für junge Erwachsene (18-35) in Deutschland.
Der ehemalige Leiter der Doktrineabteilung im Generalstab der israelischen Armee und Wissenschaftlicher Arbeiter im Institute der strategischen Forschungen an der Tel Aviv Universität (INSS). Der Autor über 20 Artikel zu den Themen Sicherheit, Informationskrieg und die Delegitimierung des Staates Israel.


Willkommen zum Kurs: 
"Torah MiCinema - Film und Judentum"
mit Emanuel Cohn




Über den Kurs:
 In diesem Kurs werden wir jede Woche einen Kurzfilm oder gewisse Filmausschnitte ansehen, die sich in irgendeiner Form mit dem Judentum auseinandersetzen. Dann werden wir das Gesehene miteinander analysieren und diskutieren. Dieser Kurs verspricht nicht nur eine spannende Verbindung zwischen Film und Judentum, sondern auch einen Einblick in das Leben religiös-jüdischer Filmemacher, die "ihre Welt" filmisch verarbeiten. Unter den Themen: Halachische oder moralische Dilemmas, Sexualität, Eltern-Kinder-Beziehungen, die jüdische Ehe, die Beziehung zum Fremden, Zionismus, Antisemitismus, israelische Gesellschaft etc. 
Anmerkung: Das meiste Filmmaterial ist auf hebräisch gesprochen mit englischen Untertiteln. Die Analysen und Diskussionen sind auf Deutsch.

Über den Dozenten:

Emanuel Cohn ist in Basel geboren und aufgewachsen. Danach Alija nach Israel, Talmudstudium an der Jeschiwat Har Etzion sowie Militärdienst. Er absolvierte die Maale Filmschule in Jerusalem und hat ein M.A. in Jüdischer Philosophie von der Bar Ilan Universität, wo er am Joseph Carlebach-Institut tätig ist. Seine Hauptinteressen gelten den Bereichen Film und Judentum sowie den Treffpunkten der beiden.

Willkommen zum Kurs: 
"Sfat Emet - Wahre Rede: Sprituelle Lesungen der Thora"
mit Garbiel Strenger



Über den Kurs:

"Sefat Emet" ("Lippen der Wahrheit") ist das Hauptwerk von Rabbi Jehuda Leib Alter (1847-1905), der bis in die Jahrhundertwende hinein an der Spitze der chassidischen Dynastie von Gur (oder Ger) stand. Vom Midrasch und Sohar ausgehend  besprach dieser Rabbi waehrend 33 Jahren jeden Schabbat und Feiertag spirituelle Aspekte des Wochenabschnitts und fasste diese "wahre Rede" jeweils nach Schabbatausgang in schriftlicher Form zusammen. In diesem Kurs studieren wir eine Auswahl dieser hoechst originellen und spirituell erfuellenden Texte. 


Über den Dozenten:

Gabriel Strenger, 1965 in Basel geboren, ist Psychologe und Lehrer des Judentums. Er unterhaelt eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem und unterrichtet Psychotherapie am Magid Institut (Hebrew University). Gabriel Strenger ist Saenger und Buchautor, sowie Referent am Zuercher Lehrhaus und an mehreren weiteren Institutionen im deutschsprachigen Raum. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Psychoanalyse, Kabbala, Chassidismus, juedische Meditation und Spiritualitaet.